Sanierungsexpertin Dr. Nicole Essiger-Munk, Politikwissenschaftlerin
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Fortsetzung des Fachgespräches mit dem internationalen Sanierungsexperten Ernst Munk zur  nachhaltigen Bekämpfung der Superrezession:

„Einen Crash nach dem Crash 2010 würde der deutsche Wohlfahrts- und Sozialstaat und die Weltwirtschaft nicht mehr überleben“.

 

english

 
 
 
 

Welche enormen Anstrengungen die nationalen Regierungen, die Wirtschaft, die Gewerkschaften und die Verbände jetzt unternehmen müssen, um die Gefahr des Crashs nach dem Crash und eine Superrezession in der Weltwirtschaft zu bekämpfen, haben die mageren Ergebnisse auf dem letzten G-20-Gipfel im amerikanischen Pittsburgh gezeigt. Gleiches kann auch der harten Kritik des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaft-lichen Lage in Deutschland in dem Herbst-Jahresgutachten 2009 zum Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Regierungskoalition entnommen werden.

Portrait-Ernst-Munk-Sanierungsexperte-Restructring-Expert-Dubai-Masterplan
 
Die in den Koalitionsvertrag hineingeschriebenen Finanzierungsvorbehalte der Bundesregierung lassen erkennen, auf welch tönernen Füßen die Bemühungen um Wachstum und Arbeitsplätze stehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es auf den Punkt gebracht: Es gibt keine Garantie, dass die Volkswirtschaft automatisch wieder anspringt. Da Deutschland im Jahre 2009 erstaunlich gut die Rezession überstanden hat, darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass 2010 ein weitaus schwierigeres Jahr wird! Die Bundeskanzlerin hat die deutsche Nation deshalb in ihrer Neujahrsansprache 2010 auf harte Zeiten eingeschworen. Umso mehr gilt deshalb der Leitsatz, den wir schon 2009 mit unserem Praxishandbuch zur Insolvenzprophylaxe von Staat und Wirtschaft (2010 – Gabler Verlag) „Masterplan zur Sanierung der Weltwirtschaft“ aufgestellt haben:
 
Die gesamte Finanz- und Wirtschaftskraft unseres Landes und der Welt muss in die Realwirtschaft, in die Greentec-Forschung und andere Hochtechnologien, in die Aus-und berufliche Weiterbildung und in Projektgemeinschaften mit internationalen Kooperationspartnern wie China, Indien, Russland, den VAE und der gesamten arabischen Welt eingesetzt werden.
 
Eine radikale Kehrtwende in den Zielvorgaben des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes und des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes ist damit unverzichtbar (Vgl. dazu www.munkgruppe.de). Die Stabilisierung des Banken- und Versicherungsmarktes ist immer noch wichtig, aber auf lange Sicht längst nicht so bedeutsam wie die Aufrechterhaltung des Arbeitsmarktes. Dazu braucht die Mittelschicht alle staatlichen Fördermaßnahmen. Der Schutz der Bundesrepublik Deutschland, seiner Bürger und des Staats-und Volksvermögens erfordert die kommissarische Verwaltung bankrotter Bundesländer durch den Bund im Rahmen des Grundgesetzes und der Notstandsgesetze. Die Reform des Länderaufbaues muss mit Bundeszwang durchgesetzt werden, bis deren Finanzen wieder so weit geordnet sind, dass in den normalen verfassungsgemäßen Zustand zurückgekehrt werden kann. Der Verschwendung von Steueraufkommen für einen weitgehend nutz- und sinnlosen Staatsverbrauch muss ein Ende bereitet werden.
 
Auf allen Entscheidungsebenen in Staat und Wirtschaft ist eine strategische Neuausrichtung der Wirtschafts-, Finanz- und Währungspolitik erforderlich geworden - weg von der heute unzureichenden Zerschlagungsphilosophie der Insolvenzverwalter und hin zu den kreativen neuen Denkweisen der Sanierungsexperten.
 
Nur dann wird erfolgreich die wichtigste nationale Aufgabe seit dem Mauerfall in Angriff genommen werden können: Der radikale Umbau der deutschen Volks- und Finanzwirtschaft, die Modernisierung aller Bildungs- und Ausbildungssysteme sowie die Schaffung von Millionen neuer Arbeitsplätze wird nur dann gelingen, wenn der Kapitaleinsatz nach obiger Maxime neu ausgerichtet wird. In Dubai wurden nach Vollendung des weltbekannten Burj Al Arab innerhalb eines Jahrzehnts aus den kühnsten Visionen Realität. Deutschland muss das auch können, wenigstens für eine Legislaturperiode.

Dubai-Marina-Ernst-Munk-Sanierungsexperte

Dubai im Dezember 2009: Überwiegend in den letzten zehn Jahren gebaut. Unter den Touristikzentren, Wohnresorts, Business-, Finanzstädten und Erlebniswelten unangefochten auf Platz 1.

 



 

 

 

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Heute ist der
Aktuelle News
06.04.2010
Aufrüstung in Greentec wie Sonnenkraftwerke ist das Gebot der Stunde. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag in dem das Tote Kapital, gebündelt in Waffen und Kriegsstrukturen zur Reinvestition empfohlen wird. Europäische Währungskrise und der Kampf gegen Staatsinsolvenzen dürfen nicht von Grundsätzen der Insolvenzprophylaxe ablenken.
23.03.2010
Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate werden die Weltwirtschafts schnell überwinden. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag der die finanziellen Ressourcen und geostrategische Lagevorteile analysiert – Inspiration für die Vorstellungskraft der Schlagzeilenschreiber von BILD-Zeitung und Boulevard.
09.03.2010
Sisyphusaufgabe für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag der sich mit der Verteidigung erreichter Standards beschäftigt, die wegen Kapitalmangel auf dem Spiel stehen. Unabhängige Sanierungsexperten bauen auf den Masterplan zur Sanierung der Weltwirtschaft 2010.
22.02.2010
Ökonomische und fiskalische Gewichte haben sich zu Gunsten der Golfstaaten und der asiatischen Welt verschoben. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag der sich mit den Konsequenzen unzureichender deutscher Bildungs- und Subventionspolitik beschäftigt und die ökonomischen Kräfte der VAE analysiert.
08.02.2010
In den VAE und Dubai sind Infrastrukturmaßnahmen für einen der modernsten Staaten weltweit realisiert. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag zu den Folgen der Geldvernichtung – Ernst Munk bekennt sich zu den Sanierungskonzeptionen in den Golfstaaten.
05.02.2010
Buchempfehlung zum Ausweg aus der Finanzkrise und der Euro-Rettung im Wirtschaftsmagazin des Bundes der Steuerzahler erschienen – Steuerzahlerbund unterstützt die Autoren Munk und Essiger in der Forderung Steuergeldverschwendung als konkreten Straftatbestand einzuführen.
30.01.2010
Einen Crash 2010 des Wohlfahrts- und Sozialstaat würde Weltwirtschaft nicht überleben. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag der sich gegen die Zerschlagungsphilosophie der Insolvenzverwaltergilde wendet und die Denkweisen der Sanierungsexperten befürwortet.