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Internationaler Sanierungsexperte Ernst Munk zu der Wirtschaftslage der Nationen und zur nachhaltigen Bekämpfung der Superrezession
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Die UAE mit Dubai trotzen der Krise:
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Ernst Munk, anläßlich der Eröffnung des Burj Khalifa.
Im Hintergrund „The Dubai Fountain“ im Dubai Lake - Mit einer Länge von 275 Metern und Fontänen welche die Höhe eines 50-stöckigen Gebäudes erreichen und rund 100.000 Liter Wasser in die Luft schießen, das größte Wasserspiel der Welt. |
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Seit die Insolvenz von Lehman Brothers (Oktober 2008) das Worldwide Economic Disaster auslöste und es zu der sogenannten Kernschmelze der internationalen Finanz- und Handelsmärkte gekommen war, richten die USA und Europa ihre Aufmerksamkeit auf die Arabische Welt und vor allem nach Dubai (heute: 200.000 Staatsbürger und ca. 1,17 Millionen Einwohner). Wie hart hat der weltweit grassierende Insolvenzvirus Dubai als den Staat der unbegrenzten Möglichkeiten getroffen? Mit einer gewissen Schadenfreude konstatieren einige europäische und US-Medien, dass die Schockwellen der internationalen Finanzkatastrophe auch vor Dubai nicht Halt gemacht hätten. Das ist richtig, aber weniger als die halbe Wahrheit. Der jahrzehntelang permanent anhaltende ökonomische Erfolg von Dubai, der zu Beginn der 1970/1980iger Jahre noch als eine logische Konsequenz der politischen Entscheidung für Freihandel, Liberalismus und Marktwirtschaft verstanden werden konnte, war mindestens seit dem letzten Jahrzehnt immer mehr zu einer märchenhaften Erfolgsgeschichte des arabischen ökonomischen Weges und der ökonomischen Weitsichtigkeit ihrer Sheiks geworden.
Fortschritt und Wachstum wurden in Dubai in anderen mathematischen Dimensionen als im Rest der Welt definiert und trotz aller Kassandrarufe wird dies auch in Zukunft so bleiben.
Für Europa und die Welt bleibt dies gleichzeitig mit der schmerzhaften Erkenntnis verbunden, dass der Schüler den Lehrer weit übertreffen kann und den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen wird. Die UAE und Dubai sind heute das Paradebeispiel für den eigenständigen politischen und ökonomischen arabischen Weg in das 21. Jahrhundert und wird dies auch in den nächsten Jahrzehnten bleiben.
Aufstieg zur ökonomischen Supermacht und Innovation auch im nächsten Jahrzehnt. Das gilt für keinen Staat weltweit mehr als für die UAE mit Dubai.
Der Boom in den UAE mit Dubai verfügt über mehrere belastungsfähige Säulen, die sich auch in der globalen Wirtschaftskrise 2008/2009 als tragfähig und überwiegend weitaus widerstandsfähiger erwiesen haben als viele europäischen Volkswirtschaften gegen den Insolvenzvirus und gegen das Schrumpfen des Arbeitsmarktes gefeit waren. Diese Erkenntnis hat bei den alten westlichen Demokratien zu großer Unsicherheit im eigenen Selbstverständnis und zu der ernsten Sorge vor dem Konkurrenten Dubai geführt. Abu Dhabi und Dubai haben Attribute für sich erkämpft, die noch vor einem Jahrzehnt selbst für Visionäre unglaubhaft gewesen wären: Das schnellste Wirtschaftswachstum weltweit, der größte Goldhandelsmarkt weltweit, eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen weltweit, die Tourismus-Industrie auf höchstem Niveau weltweit und eine schon heute nahezu perfekte Infrastruktur, die noch immer weiter ausgebaut wird u.v.m.
Der damit verbundene Prestigegewinn für die UAE mit Dubai hat die Europäer ängstlich gemacht. Das Burj al Arab als einziges Siebensterne-Hotel – das löste noch wohlwollendes Erstaunen aus. Aber jetzt verlieren die Europäer immer mehr Fernduelle in Sachen Ökonomie und Zukunftsfähigkeit gegen Dubai.
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Am 04. Januar 2010 erfolgte die Einweihung nicht nur des höchsten, sondern auch des außergewöhnlichsten Büro-gebäudes der Welt:
Des Burj Khalifa. |
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Dubai steht seit vielen Jahren als Arbeit- und Auftraggeber für die Welt, auch für Deutschland, in wichtiger Funktion: Für die Weltwirtschaft und die deutsche Exportindustrie, denn die Investitionsvolumina sind enorm und sichern in Deutschland und anderswo tausende von Arbeitsplätzen. Ob Putzmeister, ob Miele, ob Spezialisten für Stahlbeton und Gebäudeausrüstung u.v.m.: Deutsche Firmen konnten sich bei dem Jahrtausend-Bauwerk „Burj Khalifa“ über Großaufträge freuen und hatten die beste medienwirksame Plattform, in allen Bereichen der Technik, Wissenschaft und Baukunst ihr Wissen und Können unter Beweis zu stellen. All das hätte aber ohne den Visionär Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum überhaupt nicht begonnen werden können.
Ein derartiges Bauprojekt konnte auf der ganzen Welt nur in Dubai projektiert und realisiert werden. Denn zu seiner Verwirklichung gehörte nicht nur Mut und Weitsicht, sondern auch politische Führungskraft.
Die feierliche Eröffnungszeremonie mit Feuerwerk, Lasershow und Wasserfontänen wurde mit großem Interesse u. Begeisterung weltweit in den Medien verfolgt.
Das höchste Gebäude der Welt (828 m), aber auch sonst eine Kombination von mehreren weiteren Superlativen: 189 Stockwerke davon 162 bewohnbar, 330.000 Kubikmeter Beton, 142.000 qm Glas, 22 Millionen Arbeitsstunden. Fundamentgründung mit 192 50-Meter-Pfählen, 200 bar Druck auf den Betonpumpen.
Dass Dubai alle diese Attribute und Superlative auf sich vereint, versinnbildlicht den Konkurrenzkampf unter den Standorten der „World-Trade-Nationen“. And the winner is: once more Dubai. Die größte und teuerste Pferde-Rennbahn der Welt: And the winner is: always Dubai. Jetzt auch noch der größte Frachtflughafen, nicht etwa nur in Planung, sondern bereits im Bau und in wenigen Jahren dann das größte Luftverkehrs-Drehkreuz für Fracht und Passagiere weltweit, der Sheikh Maktoum-Flughafen. Wollen wir wetten, dass auch dieses dann größte Bauwerk seiner Art eröffnet und betrieben werden wird? Was wird dann aus London, Berlin, Paris? Diese Entwicklung seit zwei Jahrzehnten musste die europäischen Alarmglocken schrillen lassen und zu der Frage führen: Wie schnell ist der Fortschritt in der arabischen Welt und warum ist er so schnell, während Europa schläft oder bestenfalls auf der Stelle tritt? Weil die UAE und Dubai viele Fehler vermieden haben, die den Regierungen in Europa reihenweise und über lange Zeiträume unterlaufen waren.
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