Uns droht eine Massenarmut!
- Von Dr. Nicole Munk - Wirtschaftsjuristin -
In
wenigen Tagen wird sich entscheiden, ob die vom Bundeskanzleramt mit
großen Vorschusslorbeeren aus der Taufe gehobene AGENDA 2010 nicht
bereits auf dem Abstellgleis der Geschichte zerschellt. Was bedeutet
AGENDA 2010? Es handelt sich hierbei um den Versuch, die verkrusteten Strukturen in der
Bundesrepublik Deutschland in Staat und Gesellschaft, bei der
Altersversorgung, der Krankenversicherung, den Sozialsystemen und den
Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen aufzubrechen und den Anschluss
an die führenden Industriestaaten wiederzufinden, die ihre
Reformvorhaben - von Deutschland fast unbemerkt - schon vor Jahren auf
den Weg gebracht und uns gegenüber einen Wettbewerbsvorsprung
erzielt haben.
Ist
eine Umsetzung der AGENDA 2010 in der praktischen Politik, wie
angedacht, überhaupt noch möglich? Das muss ernsthaft bezweifelt
werden. Kaum hat Bundeskanzler Gerhard Schröder verkündet, an dem
Reformwerk festzuhalten, lassen es die Gewerkschaften auf eine
Machtprobe ankommen, die einen Neuanfang verhindert.
Ist die AGENDA 2010 ein Ausverkauf des deutschen Sozialstaates?
Der
Standpunkt der Gewerkschaften ist fast klassenkämpferisch nach dem
Motto: "Alle Räder
stehen still, wenn unser starker Arm es will". Doch in Deutschland
standen die Räder viel zu lange schon still, ohne dass wir es bemerkt
haben. Es ist der Insolvenzvirus, der die deutsche Wirtschaft erst
schleichend und jetzt immer virulenter befallen hat. Wir wollen den
Ausverkauf des Sozialstaates nicht zulassen. Aber was passiert, wenn
andere Institutionen darüber entscheiden, wie es mit der Wirtschaft in
Deutschland weiter geht, etwa die Europäische Zentralbank, die OECD,
der internationale Währungsfonds, die Weltbank usw? Eine in sich
schlüssige Sanierungskonzeption für die Bundesrepublik Deutschland
wurde bis zum heutigen Tag von niemanden, weder von den Regierungen,
den Parteien noch von den Gewerkschaften vorgelegt. Ist es aber
überhaupt noch politisch verantwortbar, eine derartige Machtprobe
zwischen den Politikern und den Gewerkschaften bei den chaotischen
Staats- und Unternehmensfinanzen zuzulassen? Können wir uns ein solches
Theater überhaupt noch finanziell leisten? Es gibt nur eine klare
Antwort: NEIN
Verbände
und Gewerkschaften unterminieren die Fundamente des Sozialstaates und
des Wohlstandes: So wird das Volk in die Massenarmut geführt.
Die
deutschen Gewerkschaften verfügen innerhalb der SPD- Bundestagsfraktion
über eine beeindruckende Hausmacht: Von 251 Abgeordneten der
SPD-Fraktion sind 186 gleichzeitig Mitglieder des DGB. Bei der CDU sind
10 Gewerkschaftsmitglieder unter den 248 Abgeordneten, bei den Grünen
13 Gewerkschafter von 56 Abgeordneten, bei der FDP ein
Gewerkschaftsmitglied von 47 Abgeordneten und in der PDS ein
Gewerkschaftsmitglied bei insgesamt zwei Abgeordneten. Von insgesamt
604 Abgeordneten im Deutschen Bundestag gehören also 211 Mitglieder
gleichzeitig dem DGB an. Ist der DGB eine Streitmacht für soziale Gerechtigkeit und
Fortschritt? Wohl kaum. Innerhalb der Schröder-Regierung haben die
Gewerkschaften praktisch eine 2/3-Mehrheit, doch für den
sozialen Fortschritt wurde in den letzten fünf Regierungsjahren nichts
erreicht. Weder der deutsche Staat noch die Unternehmen wurden für die
kommenden Herausforderungen fit gemacht. So können die Errungenschaften
des deutschen Wirtschaftswunders nicht im weltweiten Kampf um
Arbeitsplätze und Aufträge verteidigt werden.
Das
bedeutet nicht, dass man auf dem anderen Auge blind sein darf. Allzu
viele Subventionen an marode Wirtschaftszweige haben die konservativen
Parteien zu vertreten. Und Reformdynamik findet man auch bei den
konservativen Parteien nicht im Übermaß. Arbeitgeber, Arbeitnehmer,
Berufsgruppen und Wirtschaftszweige haben sich in einer Beamten- und
Verbändedemokratie bequem eingerichtet. Nur eines wurde noch nicht
erfunden: Die Kuh, die im Himmel gefüttert und auf der Erde
gemolken werden kann.
Die Realitätsferne der deutschen Verbandstümmelei
Verbände
und Gewerkschaften können und wollen nicht die Realität wahrnehmen, auf
die der Kanzler immer wieder zu sprechen kommt: Die demographische
Kurve in Deutschland oder die Alterspyramide stimmt nicht mehr mit der
Rentenformel und den Beitragsberechnungsgrundlagen überein. Löhne und
Produktivität passen nicht mehr zusammen, aber nicht etwa, weil das
Volk nicht fleißig genug wäre, sondern weil das Volk - etwa so wie vor
der französischen Revolution - immer mehr Kosten und Lasten aufbringen
muss, die dieser Beamten- und Verbändeapparat verschlingt. Die
Überalterung der deutschen Bevölkerung erfordert zusätzlich ein
Umdenken.
Ein Sozialstaat auf neuer Grundlage und eine insolvenzresistente Wirtschaft müssen geschaffen werden.
Muss
dies alles bedeuten, dass jetzt viele erkämpfte Fortschritte des
Sozialstaates (Alters- und Krankenversorgung, Kündigungsschutz, Urlaub
usw.) geopfert werden? Die Antwort darauf kann nur ein klares NEIN
sein. Unsozial darf die Bundesrepublik Deutschland deshalb unter keinen
Umständen werden. Aber es gilt, Abschied zu nehmen von vielen falschen
Vorstellungen über den Sozialstaat und von vielen eingeschlichenen
Annehmlichkeiten und Bequemlichkeiten, die sich unser Staat und wir uns
nicht mehr erlauben können.
Wie groß ist die Kampfkraft der deutschen Volkswirtschaft?
Eine
Gesellschaft kann sich im Innenbereich nur so viel Sozialstaat
erlauben, wie die Volkswirtschaft unter den erschwerten Bedingungen der
sog. Globalisierung im Außenwirtschaftsbereich an Liquidität, Geldfluss
und Wohlstand erkämpfen kann. Und hier sieht es bei der Betrachtung der
sog. Deutschland AG sehr schlecht aus. Noch vor einigen Jahren wurden
die fünfzig mächtigsten Konzerne in der Bundesrepublik stolz als die
"Deutschland AG" bezeichnet: Weltbegriffe wie Mercedes, Bayer, BASF,
RWE, Allianz, Deutsche Bank lösten im In- und Ausland Ehrfurcht aus -
vor dem technologischen Know-how, der finanziellen Stärke, der
hohen Professionalität. Banken, Versicherungen, Handel, Energie,
Chemie, Fahrzeug-, Maschinen-, Hoch- und Tiefbau waren die
Paradedisziplinen der deutschen Wirtschaft. Hierauf gründete sich der
Stolz der deutschen Nation nach dem Krieg, dessen Urvater Ludwig Erhard
war. Dank des Wirtschaftswunders war Deutschland wieder wer. Teilweise
gilt das heute noch, aber in vielen Bereichen sprechen
Bilanzspezialisten inzwischen nur noch von der "Blendwerk AG". Hinter
den Fassaden angeblich solider Bilanzen verstecken sich die
eigentlichen
Probleme: Nicht genügend Liquidität für Zukunftsinvestitionen, für die
Aus- und Weiterbildung, keine Rückstellungen für Mitarbeiterpensionen
und Betriebsrenten. Zudem sind jetzt auch noch die Lebensversicherungen
ins Gerede gekommen. Einige Lebensversicherungsinstitute bestanden
nicht den
sog. "Stresstest" der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.
Im Klartext: Würden die Börsenkurse nochmals um 20 % nachgeben,
sind Auszahlungen nach den Feststellungen der obersten
Bundesaufsichtsbehörde für das Versicherungswesen gefährdet. Bei der
staatlichen Rentenversicherung sieht es noch schlechter
aus. Diese kommt ohne Milliardenzuschüsse des Bundes aus dem
Steueraufkommen allein nicht mehr über die Runden. Doch die
Steuereinnahmen sind rückläufig. Die nimmersatte Regierung hat den
Wirtschaftsmotor selbst zum Erlahmen gebracht, nicht nur durch ständige
Steuererhöhungen und durch neue Steuern, sondern vor allem durch die
gigantische Kapitalabschöpfung in den letzten Jahren.
Misstrauen
in die Zuverlässigkeit der Behörden, der Börse, der Kapitalmärkte und
in die Regierungsfähigkeit kostet Wachstum und Wohlstand.
Das
Vertrauen in die Wirtschaft ist in allen Bereichen gesunken. Für
Deutschland sind wichtige Auslandsmärkte verloren gegangen. Die
internationale Bedeutung ist kleiner geworden; andere Blöcke wie China,
Asien, Indien usw. holen mit riesigen Schritten auf. Dass deshalb
Reformen nach der AGENDA 2010 erforderlich sind, kann niemand
bestreiten. Die Kosten für das Gesundheitswesen müssen sinken, weil es
dort geradezu erschreckende Zahlen gibt. Die 10-Jahres-Betrachtung des
Statistischen Bundesamtes zum Gesundheitswesen zeigt, dass Deutschland
nicht nur bei den
Gesundheitsausgaben weiterhin „Weltspitze“ ist, sondern dass die
Ausgaben rund um das Gesundheitswesen in der Zukunft trotz aller
Kostendämpfungsgesetze noch weiterhin steigen werden. Nur die USA und
die Schweiz geben noch mehr für die Gesundheit aus. Nach den Daten des
Statistischen Bundesamtes wendete die Bundesrepublik
Deutschland im Jahre 2000 ca. 10,6 % ihres Brutto-Inlandsproduktes
(BIP) für den Gesundheitssektor auf. Die Kostendämpfungsgesetze
bewirkten lediglich, dass die Privathaushalte einen immer größeren
Anteil der Gesundheitskosten selbst zu tragen haben, was bedeutet, dass
die private Kaufkraft vermindert wird. Im Jahre 2001 hatten die
Privathaushalte ca. 47 % der Gesamtkosten für das Gesundheitswesen
(ca. 138,6 Milliarden Euro) zu zahlen. Die gesetzlichen
Krankenversicherungen und die Arbeitgeber tragen bislang den
Löwenanteil dieser Gesundheitskosten. Rund 90 % der Deutschen sind
über die gesetzlichen Krankenkassen versichert. Das öffentliche und
private Gesundheitswesen in der Bundesrepublik Deutschland ist mit 4,1
Millionen Beschäftigten eine der größten Arbeitgeber. Jeder zehnte
Beschäftigte in der Bundesrepublik Deutschland ist im Gesundheitswesen
tätig. Doch langfristig ist das binnenwirtschaftlicher Konsum und nicht
die Investition in Zukunftsmärkte. Und noch eine Beobachtung ist
besorgniserregend: Deutschland droht in den nächsten Jahren ein
Ärzte-Notstand. Zwischen 1994 und 2001 sank die Zahl der Absolventen
des Medizinstudiums um 23
%. Viele junge Ärzte wandern in das Ausland ab, da der Arztberuf für
viele junge Menschen in Deutschland nicht mehr attraktiv ist. Statt mit
einer Niederlassung seine wirtschaftlichen Selbständigkeit anzustreben
und zu erreichen, müssen die Ärzte ihr wirtschaftliches Schicksal in
die Hände von Gesundheitspolitikern legen, die mit dirigistischem
Ehrgeiz und täglich neuen Verwaltungsvorschriften das Gesundheitswesen
in die Illiquidität führen. Auch das muss geändert werden.
Die Insolvenzenlawine überrollt Deutschland und zerstört den Aufschwung.
Es
gibt weitere erschreckende Zahlen: Nach 40.000 Insolvenzen im Jahre
2002 jetzt vielleicht sogar 70.000 im Jahre 2003? Oder aber fünf,
vielleicht sogar sechs Millionen Arbeitslose bis Ende 2003? Bei den Staats- und
Konzernlenkern macht sich Ratlosigkeit breit. Eine Kommission jagt die
andere, erst Hartz, dann Rürup, dann der Superminister für Wirtschaft
und Arbeit, doch die Spirale aus Geldknappheit, Arbeitslosigkeit und
Mutlosigkeit dreht sich immer weiter.
Es gibt kein Allheilmittel - aber viele kleine Schritte in die richtige Richtung.
Wo
müssten die Reformen in Deutschland beginnen? Diese Frage werden uns
die Politiker nicht vollständig beantworten wollen und auch nicht
können. Denn die Reform Deutschlands muss bei der Politik selbst
beginnen. Der Stellen- und Kostenapparat ist viel zu groß; hier reicht
kein Abspecken, sondern nur eine Radikalkur. Den Herausforderungen aus
Globalisierung, EDV-Vernetzung der Welt, der Internationalisierung von
Handel und Geldverkehr sind unsere Politiker nicht gewachsen. Denn
unser Typ von Politiker und Verbandsfunktionär, wie er in der
Verbändedemokratie seit nunmehr fünfzig Jahren gezüchtet wird, ist durch
zwei Charakterzüge gekennzeichnet: Völlig unsensibel für
Sozialverträglichkeit und nicht lernfähig bei Zukunftsfragen. Es gibt
keine Institution, die wie eine Unternehmensberatung durch den
Deutschen Bundestag laufen und feststellen könnte. Wo sind denn hier
eigentlich noch die Profit-Center? Was kosten 604 Bundestagsabgeordnete
und weitere ca. 2000 Landtagsabgeordnete in Deutschland bei
den Rentenansprüchen, den Auslagen, den
Aufwandsentschädigungen, der Ausstattung von Gebäuden (z.B. 1, 4
Millionen für das neue Dienstzimmer des obersten Bundesverwalters). Wo ist hier das Lean-Management?
Gemessen
an anderen Ländern, ist der politische Entscheidungsapparat in
Deutschland viel zu aufgebläht, drastisch zu teuer, ein riesiger
Wasserkopf. Andere Länderparlamente sind kleiner, effektiver,
leistungsfähiger und schneller, vor allem aber: billiger. Das Niveau
einer Demokratie bemisst sich eben nicht nach der Zahl seiner
Abgeordneten. Hier gibt es jede Menge Einsparpotential, aber auch bei
den obersten Behörden. Es ist verständlich, dass die Politiker die
Frage nach
Berechtigung und ihrem eigenen Marktwert noch nicht gestellt haben.
Doch die
Rationalisierung kann nicht immer nur den Industriearbeiter und
Dienstleistungsangestellten treffen, von dem immer mehr verlangt wird.
Es kann nicht sein, dass immer weniger Steuer- und Beitragszahler das
Gehalt für immer mehr Politiker erwirtschaften müssen. Dass die Renten
für jemanden erwirtschaftet werden müssen, der selbst 40 Jahre
gearbeitet hat, das ist soziale Verpflichtung, aber für vier Jahre der
Zugehörigkeit zu einem Landesparlament? Dafür darf es eben noch keine
Altersversorgung geben. Hier gibt es noch viel zu tun - aber der Bürger
muss anpacken. Das heißt: Direktmandate nur noch an Wahlkandidaten,
die sich für eine Halbierung aller Staatsregierungskosten innerhalb
eines Jahres einsetzen - unabhängig welcher Partei man angehört oder
zugeneigt ist.
Wie verhindert die staatliche Wirtschaftspolitik die Insolvenzapokalypse?
Die
staatliche Wirtschaftspolitik ist aufgerufen, eine ganzheitliche
Konzeption zur Verhinderung von Insolvenzen zu entwickeln. Aber der
Bundeskanzler hat nur dann ein offenes Ohr für Sanierungskredite, wenn
sie in hunderten Millionen oder noch besser in zweistelligen
Milliardensummen (wie jetzt bei der Gründung der Bad Bank) an Banken und
Konzerne verteilt werden. Kaum jemand hat die Frage gestellt, welche
Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik betrieben werden muss, um
einem Wegsterben von Betrieben entgegenzuwirken. Der Staat hat zur
Finanzierung seines Beamten- und Pensionsapparates über die
T-Aktienemissionen und über die UMTS-Lizenzen in den letzten Jahren
über 230 Milliarden Euro aus dem Kapitalmarkt entzogen. Wahr ist: Dieses Geld
fehlt für die Wirtschaft. Diese Summen können
nicht einfach anderweitig wieder beschafft werden.
Die
Bundesregierung hat die Kapitalversorgung der kleinen und mittleren
Betriebe viel zu lange als Problem aus dem Auge verloren; jetzt ist
zunächst Handeln angesagt. Denn stirbt der Mittelstand, stirbt auch die
übrige deutsche
Wirtschaft. Wir brauchen deshalb wieder eine verlässliche Versorgung
der mittelständischen Wirtschaft mit Kapital, zukunftsträchtige Ideen,
Know-how und Fleiß sind in Deutschland im Überfluss vorhanden. Dafür
muss der Verwaltungsapparat abgebaut werden. Eine Nation wie die USA,
mit einem Zeitunterschied von sechseinhalb Stunden von der Ost- zur
Westküste, mit 270 Millionen Einwohnern und 10 Millionen
Quadratkilometer Land verbraucht nicht so viel Geld für Bürokratie wie
die Bundesrepublik Deutschland. In Deutschland gibt es Gegenden, in dem
es im Umkreis von 4 Kilometern vier Bauämter, zwei Bürgermeister und
drei Gemeindeverwaltungen gibt, und das für eine Einwohnerzahl, die in
den USA gerade einmal als Vorort einer Kleinstadt gelten würde. Erst
wenn Deutschland wieder die besten Kindergärten, die besten Schulen,
die beste Berufsausbildung für Lehrlinge, Gesellen und Meister und die
besten Universitäten hat, dann wird Deutschland auch wieder vorne
liegen und sich auch die Anerkennung und Bewunderung der Welt für Fleiß
und Tüchtigkeit
zurückerobern. Denn das Fundament für neue Arbeitsplätze wird nicht
durch die "Ich-AG" oder durch Staatszuschüsse geschaffen, sondern nur
durch die Qualität der Ausbildung unserer Jugend, das Können unserer
Bürger und die Bereitschaft, für das Vermächtnis Ludwig Erhards -
Wohlstand für alle - auf alle hergebrachten Bequemlichkeiten zu
verzichten.
Das
Volk hat mehr als unsere Politiker verstanden, dass tiefgreifende
Reformen und drastische Einsparungen erforderlich sind. Doch wir Bürger
haben nur Verständnis dafür, wenn die Politiker mit dem Sparen endlich bei sich selbst angefangen.
Erschienen in der Sz BN am 09.05.2003 |